Reisebericht Namibia

Reisebericht Namibia

Meine erste Reise nach Afrika führte mich zusammen mit Gerd nach Namibia. Vom 14.12.2013 bis zum 03.01.2014 haben wir wunderschöne Tage und Nächte in Namibia verbracht. Als Transportmittel in Namibia hatten wir uns einen Toyota Hilux Double Cab mit zwei Dachzelten in der Hauptstadt Windhoek ausgeliehen.

Da Gerd schon einen tollen Reisebericht geschrieben hat „Auf Männertour durch Namibia„, werde ich hier nur kurz auf diese Reise eingehen und vielmehr meine Bilder zeigen, die hier zu finden sind.

Zeltaufbau Camera NIKON D7000 Focal Length 18mm Aperture f/8 Exposure 1/250s ISO 400
Toyota Hilux Double Cab mit zwei Dachzelten

Hier ein kleiner und grober Überblick über unsere Reiseroute:

<http://goo.gl/maps/rw1wO

 

Unsere Route

Größere Kartenansicht

 

Die erste Nacht haben wir in Lake Oanob Resort verbracht. Da wir eigentlich von der langen Anreise sehr Müde hätten sein müssen haben wir es dennoch, ich schätze bis 1 Uhr, geschafft aufzubleiben und den einen oder anderen Gin Tonic getrunken. 😉

Lake Oanob Resort
Lake Oanob Resort
Am folgenden Morgen sind wir dann zum Quivertree Forest Rest Camp in der Nähe von Keetmanshoop gefahren. Dort finden wir einen tollen Campingplatz vor auf dem wir alleine sind. In den Abendstunden haben wir dann den wunderschönen Köcherbaumwald fotografiert.
Koecherbaumwald
Köcherbaumwald
Koecherbaumwald_2
Köcherbaumwald
Koecherbaumwald_3
Köcherbaumwald

Am 17.12.2013 geht es dann zum Fishriver Canyon.

Dies vorab. Dieser Canyon ist zwar beeindruckend, gehörte für mich allerdings nicht zu den highlights.

Fish_river_1
Fishriver Canyon
Fish_river_2
Fishriver Canyon
Vom Fishriver Canyon gehts dann zur unsere Campsite „Canyon Roadhouse„. Im Canyon Roadhouse esse ich dann (wenn ich mich nicht irre) mein erstes Oryx-Steak. Diese Roadhouse hat eine tolle Einrichtung und der Name ist Programm!
Canyon Roadhouse
Canyon Roadhouse
Canyon Roadhouse_2
Canyon Roadhouse-Restaurant
Canyon Roadhouse_3
Canyon Roadhouse
Nach einem guten Frühstück geht es ziemlich früh weiter nach Aus. Wir fahren am Oranje River vorbei und finden eine wunderschöne Landschaft vor!
Aus_1
Ai-Ais Nationalpark
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Der Weg ist das Ziel
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Heißes Pflaster 🙂
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Panoramaaufnahme
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Staubige Angelegenheit
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Oranje River
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Oranje River

 

Vom Oranje River, an dem ich gerne noch eine längere Zeit verbracht hätte, gehts dann zur Campsite „Klein Aus Vista„. Irgendwie habe ich den Campingplatz gar nicht mehr so in Erinnerung und auch keine Fotos davon.

Am Donnerstag, den 19.12.2013 fahren wir dann weiter zur Namtib Ranch. Diese habe ich jetzt allerdings wieder in bester Erinnerung. 🙂 Die Aussicht und das ausgetrocknete Flussbett sind einfach atemberaubend.

Namtib Ranch
Der Weg zur Namtib-Ranch
Namtib-Ranch
Namtib-Ranch
Namtib Ranch_4
Namtib-Ranch
Namtib Ranch_5
Namtib-Ranch
Am folgenden Tag, es ist Freitag, der 20.12.2014 geht es zur Koiimasis Ranch . Diese Ranch liegt nur ca. 50 KM entfernt und hat eine 19 KM weite zufahrt. Quasi ein „Vorgarten“ von Übach-Palenberg bis nach Aachen! 🙂 Da es noch sehr früh ist muss unsere Campsite noch hergerichtet werden. Doch dann finden wir einen tollen und riesigen Stellplatz vor. Mit Grill, Dusche, Tisch, Bänke und einen Grillmaster! 🙂

Leider muss ich dann noch feststellen, dass bei meinem Makroobjektiv eine Linse rausgefallen ist. Selbst Schuld. Die Getränkehalter im Toyota habe ich zeitweise als Objektivhalter zweckentfremdet und durch die ewige Ruckelei auf den „Straßen“ hat sich eine Linse gelöst. Habe mich erst etwas geärgert da ich das Objektiv hauptsächlich auf die Living Desert Tour in Swakopmund einsetzen wollte. Mir ist dann irgendwie noch gelungen das Teil zu reparieren, so dass ich das Objektiv doch einsetzen konnte.

Koiimasis
Grillmaster Gerd bereitet uns ein Oryx-Steak!
Koiimasis_2
Auf der Koiimasis Ranch
Koiimasis_3
Koiimasis Ranch – Campsite

Am Nachmittag bekommen wir dann auch von der „kleinen Regenzeit“ etwas mit. Wie wir am folgenden Tag von den Eigentümern hören, haben diese sich sehr über den Regen gefreut.

Kleine Regenzeit
Kleine Regenzeit
Am folgenden Tag macht Gerd die Berge unsicher und ich wandere über das riesige Gelände der Ranch.
Koiimasis_5
Koiimasis Ranch
Koiimasis_6
Koiimasis Ranch
Koiimasis_7
Maskenwebernest
Nach einem guten Abendessen im hiesigen Restaurant mit äußerst freundliche und zurückhaltende Bedienung machen wir noch die eine oder andere Aufnahme und gehen zufrieden schlafen.
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Sternenhimmel über Koiimasis Ranch
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Sternenhimmel über Koiimasis Ranch
Nachdem Gerd dann am frühen Morgen einen Skorpion aus dem Waschbecken befreit hat und wir mit Hilfe von unseren Campingnachbarn Starthilfe für unser Auto bekommen haben geht es weiter nach Sossusvlei. Der Weg ist ziemlich Wolkenbehangen und es regnet teilweise ziemlich heftig.
Sossusvlei_1
Auf den Weg nach Sossusvlei
An der Campsite angekommen suchen wir unseren Stellplatz, und laden auf der Zufahrt zum Sossusvlei. Kurz entschlossen machen wir uns auch direkt auf den Weg dahin. Leider haben sich die Wolken noch immer nicht ganz verzogen. Allerdings gibt dies auch die Möglichkeit für nette Motive.
Sossusvlei_4
Zufahrt zum Sossusvlei
Sossusvlei_2
Deadvlei
Sossusvlei_3
Der Weg nach Soussusvlei
Von Sossusvlei zurück finden wir noch immer nicht unseren Stellplatz. Nach, ich schätze mal 20 minütiger Suche finden wir diesen, bauen die Zelte auf und stoße mit einem guten Bier an.

bier

(Grafik habe ich mir von Gerd geklaut)

Da wir nicht immer ein Frühstück zu uns nehmen können, nutzen wir hier die Möglichkeit um ausgiebig zu frühstücken. Daher kommen wir auch etwas später und nicht zum Sonnenaufgang zum Sossusvlei.

Sossusvlei_6
Oryxantilopen
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Soussusvlei
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Soussusvlei
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Soussusvlei
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Zur Abwechslung mal wieder Oryxantilopen
Gerd besteigt dann noch „Big Mama“. Keine Angst… Ist nur eine Düne! 🙂
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Gerd auf der Big Mama
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Gerd auf der Big Mama
Von Sossusvlei zurück wird noch gegessen und geduscht.

Am Morgen des Heiligenabends vermisse ich mein Hut! 🙁 . Nach einigen Suchen finde ich ihn allerdings auf der Ablage in der Dusche wieder und es kann zur Blutkuppe weitergehen. Wie Gerd in seinem Reisebericht schon sagt: Es ist kaum zu glauben, dass bei solchen Temperaturen jemand Merry Christmas wünscht! 🙂

Nach ca. 300 KM fahrt kommen wir zur Blutkuppe und nehmen uns einen wieder mal riesigen Stellplatz.

Der Weg zur Blutkuppe
Der Weg zur Blutkuppe
Stellplatz
Stellplatz
Am heutigen Tag wird natürlich auch wieder fotografiert was das Zeug hält.
Blutkuppe_6
Mauergecko (wenn ich mich nicht irre)
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Felsenagame
Am Abend wird dann wieder ein Lagerfeuer entzündet, wünschen uns dann noch „Frohe Weihnachten“ und stoßen mit einem Windhoek an. Der Sternenhimmel passt ja irgendwie zum Feiertag!
Blutkuppe_3
Heiligabend am Lagerfeuer
Blutkuppe_4
Sternenhimmel über Namibia
Am ersten Weihnachtstag geht es dann nach Swakopmund. Ich freue mich schon auf die Living Desert Tour von der Brigitte und Gerd schon viel von erzählt haben. Diesmal haben wir sogar ein Hotel! Welch ein Luxus sollte man meinen! Das vorweg. Im Zelt habe ich besser geschlafen, was allerdings auch daran liegen mag, dass ich im Hotel irgendwelche knackende Leitungen wahrgenommen habe.

Den Tag verbringen wir dann noch mit einem Spaziergang am Strand und gehen Abends gut ein einem Brauhaus essen bei dem Gerd zuvor einen Tisch reserviert hatte, was auch von Nöten war da das Restaurant sehr gut besucht war. Selbst an der Theke saßen die Gäste mit Weihnachtsmützen. 🙂

Swakopmund_1
Strand von Swakopmund
Swakopmund_2
Swakopmund
Swakopmund_3
Leuchtturm und ehemaliges Bezirksgericht
Am folgenden Morgen werden wir von Chris zur Living Desert Tour in einem, ich schätze mal 8 sitzigen Landrover, abgeholt und treffen uns noch mit weiteren interessierten in der Namibwüste.
Living_Desert_Tour_1
Living Desert Tour
Ausführlich und gut verständlich erklärt Chris hier die „kleine“ Welt der Namibwüste.
Living_Desert_Tour_2
Chameleon wird von Chris gefüttert
Living_Desert_Tour_6
Düneneidechse (Aporosaura anchietae)
Living_Desert_Tour_3
Palmato Gecko
Living_Desert_Tour_4
Desert Chameleon
Living_Desert_Tour_5
Sand-Diving Lizard (Eidechse)
Wer noch mehr von der Living Desert Tour erfahren möchte kann ich diesen Link empfehlen.

Nach der Tour machen wir uns am Nachmittag auf Richtung Spitzkoppe. Da wir zuvor noch Einkaufen müssen springe ich noch in einem Geschäft und versuche u.a. auch Bier und Wein zu kaufen. Dies gelingt mir nicht, da ich an der Kasse darauf aufmerksam gemacht werde, dass Alkohol am 2. Weihnachtstag nicht verkauft werden darf! Also den Einkaufswagen wieder entleeren und Gerd enttäuschen gehen. 😉 Und so machen wir uns auf zur nächsten Etappe: Die Spitzkoppe.

An der Spitzkoppe angekommen, finden wir ein sogenanntes Restaurant vor in dem wir zumindest Bier und ein Grillpaket kaufen können.

Nun können wir die Zelte aufbauen und es gemütlich angehen lassen.

Zeltaufbau (Dazu später mehr)
Zeltaufbau Namibia (Dazu später mehr)
Unser Stellplatz an der Spitzkoppe
Unser Stellplatz an der Spitzkoppe
Unsere Sanitäranlage an der Spitzkoppe
Unsere Sanitäranlage an der Spitzkoppe
Spitzkoppe_4.
Spitzkoppe mit Lagerfeuer
Spitzkoppe_5.
Unser Stellplatz Spitzkoppe
Am folgenden Tag, es ist Freitag, der 27. Dezember, wollen wir ursprünglich nach Twyfelfontein. Doch diese Station lassen wir spontan aus und machen uns direkt auf zum Etosha Nationalpark. Da unsere Vorräte zu wünschen übrig lassen, machen wir einen Stopp im Sparmarkt. Da der Tag schon ziemlich vorgerückt ist und wir noch keinen Platz für uns haben, suchen wir uns kurz vor dem Etosha eine Bleibe. Zu der Suche nach einem Campground, wie es so schön heißt und unsere Erfahrung mit dem Platz „Mondjila Safari Camp“ empfehle ich auch hier den Reisebericht von Gerd.
Mondjila
Mondjila Safari Camp
Doch alles wird gut 🙂 . Wir haben dann doch einen anderen Campground vorgezogen. Duschen unter freien Himmel. Ich denke, Gerd kann ein Lied davon singen! 🙂 Nachtfalter, Nachtfalter und nochmals Nachtfalter. Ich vermute, dass Gerd beim Duschen den Mund geschlossen haben musste, sonst wäre er schon satt gewesen! 🙂
Der Weg zum Etosha
Der Weg zum Etosha
Weg_Etosha_2
...könnte mal eine Reinigung gebrauchen 🙂
Weg_Etosha_4
Toshari Lodge
Nun geht es weiter… E T O S H A! Ich bin sehr gespannt. Im Etosha verbleiben wir vom 28.12.13 – 31.12.13 (vier Nächte) und haben dafür zwei Lodges gebucht. Einmal in Hallali und dann in Okaukuejo. In beiden übernachten wir jeweils 2 Nächte. Da es zuvor im Etosha wohl viel geregnet hat, sehen wir angeblich wenige Tiere, da diese es nicht nötig haben zu den Wasserlöchern zu kommen. Aber ich persönlich fand es auch so in Ordnung. Denn die blühende Landschaft um die Wasserlöcher war eine gute Entschädigung.

Etosha Karte
Etosha Karte => Zum vergrößern auf die Karte klicken!
Etosha_Wasserloch
Blühende Landschaft an einem Wasserloch
Etosha_Giraffen
Giraffen vor Regenwolken
Etosha_Zebra
Zebraherde
Etosha
Der Toyota nach Etosha
Natürlich haben wir noch wesentlich mehr Tier gesehen. Aber das würde hier den Rahmen sprengen. Wer mag, kann sich mehr Bilder in der Galerie ansehen.

Silvetser haben wir noch, allerdings nicht besonders lange, im Restaurant gut gegessen und sind früh schlafen gegangen, da wir langsam und mit der letzten Übernachtung in Waterberg wieder zum Flughafen nach Windhoek müssen. Unser letzter Campingplatz überrascht uns beide im possitiven Sinne.

Waterberg_2
Waterberg / Namibia
Waterberg Camera GT-I9100 Focal Length 3.97mm Aperture f/2.65 Exposure 1/1323s ISO 32
Waterberg / Namibia
Zuerst müssen wir ja wieder die Zelte aufbauen und sind sehr geübt darin. Normalerweise dauert das ganze nicht mehr als 10 Minuten. Und wie es NICHT gemacht wird, kann in diesem kleinem Video gesehen werden. 🙂

Auf dem Platz sind dann auch noch jede Menge Paviane die sich unter anderen mit dem Wasser vom Pool ihren Durst stillen. Die Tierwelt in diesem Dschungel ist kaum zu überhören. Hier machen sich die Paviane und Vögel lautstark bemerkbar. Etwas weiter unten ist eine kleine Tonaufnahme, die ich in der Nacht mit meinem Handy gemacht habe, zu hören.

Waterberg_3
Pavian am Pool
Glanzstar
Glanzstar

Tonaufnahme

Und so geht ein wunderschöner und Erlebnissreicher Urlaub zu Ende. Am Morgen des 02.01.2014 werden noch die Zelte zusammen gepackt, das Auto ein wenig aufgeräumt und dann geht es zum Flughafen und dann nach Frakfurt.

Die Strecke von und nach Waterberg
Die Strecke von und nach Waterberg
Nach einem angenehmen Flug kommen wir wohlbehalten in Frankfurt an. Diese Tour würde ich im jeden Fall wiederholen und kann dies auch nur weiterempfehlen.

Mehr Bilder von unsere Namibiareise gibt es hier.

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